Heimatverein Unterhof

                                                                                                                                                                                                          

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Treffpunkt: 9.30 Uhr

     evangelische Kirche Schatthausen

 

Gottesdienst unterwegs

Am Pfingstmontag, den 28.5. veranstaltet

die Evangelische Kirchengemeinde Wiesloch - Baiertal

einen Gottesdienst unter dem Motto "gehen, schauen, hören".

 Naturkundliche Begleitung

Dr. Brigitta Mertens-Aly

Gisela Krewing-Rambausek

Der  Gottesdienst beginnt in der evangelischen Kirche, um dann von dort aus hinaus in Gottes prächtige Schöpfung zu gehen und einen Rundweg zu erleben, der durch Feld, Hohlweg, Wald und Wiese führen wird. Der Weg ist angenehm zu laufen, festes Schuhwerk und wettergemäße Kleidung sind empfohlen, wir gehen auch bei leichtem Regen.

 

 

Eierlauf 2012 

 

 

Die Vorbereitungen

 

 

Trotz übler Aprillaunen des Wetters fand der Unterhofer Eierlauf, der am Ostermontag abgesagt werden musste, nun doch noch statt. Entschlossen ignorierten die Verantwortlichen des Heimatvereins die Wettervorhersagen und legten die „Eierstrecke“ wie geplant – nur ein Fehltritt der Fotografin störte die Arbeit - im alten Ortskern aus. Und die Besucher, die sich mit Schirmen und in regenfester Kleidung eingefunden hatten, begrüßten diese Entscheidung.

Bei Sonnenschein wurde der Eierlauf gestartet, der wurde aber bald von einem kräftigen Regenschauer abgelöst. Doch davon ließen sich die Wettkämpfer auch nicht beeindrucken, sie sammelten alle ausgelegten Eier schnell, aber vorsichtig ein.

Nun kam sogar der Osterhase, der sich ja eigentlich schon in der Sommer-Ruhepause befand, noch einmal aus seinem Versteck und belohnte die Teilnehmer des Wettlaufs und auch die Zuschauer, die dem Wetter getrotzt hatten.

Im trockenen Unterstand bereiteten die bewährten Köche inzwischen ihr leckeres Rührei zu.

Vorausschauend hatten die fleißigen Helfer hier auch Tische und Bänke vorbereitet, so dass die Gäste ihr Vesper im Trockenen genießen konnten.

Trotz des wechselhaften Wetters genossen alle den Nachmittag und freuen sich schon auf das nächste Zusammensein, dann hoffentlich bei Sonnenschein.

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2012

Vierzig von 246 Mitgliedern waren gekommen um am 23. März im Gasthaus Adler in Balzfeld an der  Jahreshauptversammlung 2012 des Heimatvereines Unterhof e. V. teilzunehmen. Die üblichen Pflichtaufgaben so einer Jahreshauptversammlung waren durch  die jahrelange Erfahrung des Ersten Vorsitzenden Wolfgang Laier zügig abgearbeitet. In diesem Jahr standen die turnusmäßigen Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft  auf der Liste der Tagesordnungspunkte. Aufmerksame Arbeit für die anwesenden Mitglieder:  wird  das  vertraute, zuverlässige und beständige Team wieder die Zustimmung der Wähler erhalten? Oder wird es einen Wechsel  im Führungsstab geben?                                                                                                                                                                                         Interessierte und aufmerksame Zeitungsleser wissen um die negativen Meldungen, dass Vereine sich auflösen auf Grund des mangelnden Nachwuchses vor allem der jüngeren Generation. So mag manch ein Mitglied bei der Information, dass Werner Ihle, einer unserer langjährigen Beisitzer aus privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stand, ins Grübeln gekommen sein.                                            Ein aktiver und flexibler Verein geht auf die Suche und wird fündig, so geschehen auch im Heimatverein: Vorgeschlagen für die freiwerdende Position des 4. Beisitzers wurde Andreas Sommer, ein waschechter  junger Unterhöfer! Er wurde nicht nur vorgeschlagen, er wurde auch gleich einstimmig gewählt. Die Mitglieder  und der alte neue Vorstand des Heimatvereins Unterhof waren zufrieden und können sich  gestärkt und gelassen den kommenden Aufgaben widmen.                                                                                             Für die Anwesenden an diesem Abend blieb nun Zeit sich zu unterhalten und über das aktuelle Dorfgeschehen zu informieren. Der Winter war lang,  da gab es viel zu erzählen.                                                                                                                                  

Wolfgang Laier hatte vor dem allgemeinen Geplauder aber noch ein paar wichtige Dinge zu sagen. Es war ein einziger Dankesgruß an „alle“, die dem Verein diese intensive Lebendigkeit geben, in dem sie tatkräftig und mit vielen  Ideen das Vereinsleben gestalten. Sein besonderer Dank galt dem scheidenden Werner Ihle und dem frischgewählten Andreas Sommer.

 

9. Unterhofer Weihnachtsmarkt am 9. Dezember 2011

Wie es wohl schmeckt??

Das vielfältige Angebot

Was lockt die Menschen zum Unterhofer Weihnachtsmarkt?

 

"Baiertal" findet's hier klein und schnuckelig

"Mückenloch, St. Leon-Rot und Walldorf" haben noch keinen Markt ausgelassen und bescheinigen, dass viel "Herzblut" in der Gestaltung steckt

 

"Heidelberg" genießt die tolle Atmosphäre

"Schatthausen" hat nur einmal ausgesetzt

"Nussloch und Peter" finden's so überschaubar und urgemütlich

"Hoffenheim" ist entzückt

"Einheimische" finden's nicht so kitschig, überschaubar und hoffen, dass es so bleibt

"Baiertal" ist in Stimmung

"Eschelbach und Zuzenhausen" auf dem Weg nach Balzfeld

Impressionen

 

Impressionen und Gedanken zum Besuch des Esslinger Mittelalter- & Weihnachtsmarkts am Sonntag, den 4. Dezember 2011

                                            Staunen, atmen, schmecken, lauschen, lachen - Faszination in zauberhafter Kulisse!

 

 

Habt ihr auch wirklich all die schönen Dinge gesehen, seid gestanden an den Hütten im Feuerschein und Lichterglanz?  

Habt ihr all die vielen  süßen Leckereien probiert und die deftigen Würste, das Auerochsenfleisch und die Fladen, Suppen und Gerichte genossen.  Ist euch der Duft, das Aroma von würzigem Glühwein, Met und Beerenwein, von Apfelpunsch und Schokolade auch nicht entgangen?

Habt ihr den Zauber der Stadt erlebt mit ihren prächtigen Fachwerkhäusern, im Dämmerlicht die Silhouetten, die Türme und Türmchen im warmen Glanz der vorweihnachtlichen Beleuchtung? Im Ohr noch das Klingen des Glockenspiels vom Rathaus herab, die Stadtmauer mit hölzernen Palisaden?  So viel Zeit konnte man verbringen bei den Korbflechtern, Glasbläsern, beim Schmied, der mit starker Hand das glühende Eisen zum Schwingen brachte.

Gaukler, Feuerspucker, Bogenschießer, das Kinder schöpfende Wasserrad, die Spiele und Geschichten, die mittelalterlichen Gewänder und Kettenhemden, Schwerter und Schinkenbretter, sind sie euch aufgefallen all die Dinge?

Dann  die Sterne, Krippenfiguren, Räuchermann und Bärenhaus, Kerzenduft, Puppen, Christkind und der Weihnachtsmann , ein paar Socken selbst gemacht, Decken, Fell für Hund und Katz. Oh ich glaub man konnt`s  kaum fassen,  wirklich in sich ruhen lassen, aufnehmen und verstehen - so viel gab es dort zu sehen und zu naschen und erhaschen. Ich glaub man sollte noch mal gehen, um dann  wirklich alle Dinge, dort in der Stille zu genießen und  zu sehen.

PS: Natürlich war auch der Unterhofer Nikolaus da um den Kleinen eine Freude zu machen!

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

Einmal im Jahr…..

An einem bestimmten Tag im Jahr schwebt  ein ganz besonderer Duft durch mein Haus. Ein Hauch von Honig, Mandeln, warmen Rosinen und  kräftigen Gewürzen, gepaart mit dem herben Aroma des Rotweines. Nein, nein es ist noch nicht Weihnachten, in meiner Küche entsteht der Honigglühwein für den Martinsumzug im Unterhof. Während sich langsam das Getränk entfaltet suche ich in meinen Büchern nach einer Geschichte zum Vorlesen für den Umzug. Es ist nicht das einzige Haus in dem es am Tage des St. Martin besonders gut riecht, auch bei Elke Grimm unten im Dorf. Bei ihr entsteht  zur selben Zeit der apfelduftige Kinderpunsch, den es für die Kinder nach dem Umzug gibt. In der Bäckerei Laier in Dielheim liegen schon die Martinsbrezeln frisch gebacken und warten darauf, dass sie abgeholt werden um mit Kinderpunsch und Honigglühwein verputzt zu werden. Gespendet werden all diese guten Dinge vom Heimatverein Unterhof an diesem Abend. Kurz bevor der Umzug los geht schleppen Knut und Helmel  den großen Glühweintopf hinunter ins Dorf und das schon Jahr um Jahr. Nicht zu vergessen, in Horrenberg üben Beate und Heribert unsere Musikanten noch einmal die Lieder auf ihren Instrumenten, denn Martinslieder singen ist Pflicht und Kür zugleich beim Zug durch das Dorf und den Wald. Das Martinpferd Lord, wie ihr euch  sicher noch erinnern könnt, ist  eines der Rentnerpferde vom Kutschgespann beim Dorffest. Nun er ist auch an diesem Tag recht aufgeregt bis alles so recht nach seinem Kopf geht. Der alte Herr lässt es sich nicht nehmen den kleinen oder die kleine St. Martin auf seinem Rücken durch das Dorf zu tragen. In diesem Jahr war es  Danielle, eine St. Martin aus dem Unterhof.

Nun will ich euch noch erzählen wie es in diesem Jahr beim Umzug war. Ein Wort würde genügen “perfekt“, so einfach will ich es mir doch nicht machen. Es kamen viele, viele Kinder mit vielen, vielen wunderschönen Laternen,

 

viele Junggebliebene, Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Onkels und und... kleine und große Hunde aller Art mit und ohne Lichter. Es gab eine Begrüßung von Wolfgang Laier, dem Chef des Heimatvereins, eine Geschichte vom Sternenstreik, die altbekannten St. Martinslieder und einen wunderbaren, bunten Laternenzug durch das raschelnde Laub des Waldes.

Wäre es Tag gewesen dann hätte man das bunte Laub in seiner ganzen Schönheit sehen können, es war so schön wie all die bunten Laternen, so war es ein sanfter Teppich für die vielen Füße durch die Nacht.

Bei Honigglühwein und Kinderpunsch wurden auch Neubürger im Dorf begrüßt und gemeinsam wurde dieser Abend im alten Ortskern im Unterhof verbracht. 

G. Krewing-Rambausek

 

 

 Kerweumzug in Balzfeld

Viele interessante Ziele in nah und fern hat der Heimatverein seit seiner Gründung schon erwandert. Genannt seien nur einige: die Katterlochhohl, Dielheim, die Hohlwege um Tairnbach, die Gemarkungsgrenzen, die Domstadt Speyer, den Walchensee und den Achensee in Österreich, .......... Nun, da auch einige Mitglieder "in die Jahre gekommen" und nicht mehr so gut zu Fuß sind, hat man sich für die "Balzfelder Runde" einen komfortablen und bequemen Planwagen besorgt. Der üppige Proviant wurde brüderlich mit den Zuschauern am Wegesrand geteilt.

 

Erinnern Sie sich?!!

Es war der Tag des  Unterhöfer Dorffestes  am 9. Juli, die deutschen Fußballerinnen spielten gegen die Damen aus Japan, nicht in Unterhof, in ....

                                                                                                                                                                                                                                                      Im Unterhof konnte man während des Festes  für 1€ seinen Tipp abgeben, welches Land gewinnt und wie hoch. 180 Personen gaben ihren Tipp ab.   Für uns eine erfreuliche Sache und Summe. Das Ende des Spiels war weniger begeisternd, Sie erinnern sich?               Die deutschen Damen verloren 0:1 gegen Japan. 178 abgegebene Einschätzungen lagen voll daneben und nur zwei Personen hatten den Nagel auf den Kopf getroffen. Einer davon war Alfons Grimm aus Dielheim, der sich über die gewonnene Flasche Sekt sichtlich freute.

Die Gesamtsumme der Einsätze ergänzte der Heimatverein Unterhof auf eine runde Summe von 200€ und genau dieser Betrag sollte einer besonderen Verwendung  zukommen.                                                                                                                                   Als Fußballclubsponsor war der Heimatverein bisher noch nicht aktiv gewesen, jetzt  war der richtige Zeitpunkt dafür. Keine der bekannten  Fußballspielerinnen hat ihren ersten Ball gleich in der Bundesliga getreten,  jede hat wohl irgendwann in einem kleineren Verein begonnen sich für diesen Sport zu begeistern. Dies war auch der Grund für die Entscheidung, den Betrag den Juniorinnen der Gruppen C, D und F der SG Horrenberg  zu spenden. Am 17. Oktober überreichte Wolfgang Laier  den jungen Damen und ihren Trainern den Scheck.  

   

Seit Oktober 2010 besteht diese Aufstellung und 35 Mädchen im Alter zwischen 8 und 13 Jahren trainieren zweimal in der Woche 1, 5 Stunden. Betreut werden sie von ihrem Jugendleiter Andreas Rensch und ihrem Trainer Stefan Reinig. Wolfgang Laier und ich hatten an diesem Abend Gelegenheit den Fußballerinnen der Zukunft beim Training zuzuschauen.

Eine gute Mischung aus Ehrgeiz, Freude am Spiel, Disziplin und Gemeinschaft  wurde uns geboten. Eine runde Sache zwischen Spielerinnen, Ball und Trainer. Zu erwähnen sei hier, dass die Mädchen der Gruppe D, das sind die Spielerinnen zwischen 10  und 12 Jahren, die Tabelle in ihrer Gruppe anführen.  Die Juniorinnen und ihre Trainer haben sich gefreut über die 200€ und Sie sehen,       liebe Tippabgeber/Innen,  ihr Einsatz hat sich auf jeden Fall  gelohnt.

G. Krewing-Rambausek

 

 

Heidelberg und das romantische untere Neckartal

Einen jahreszeitlich guten Übergang in die Farbenvielfalt des Herbstes, in die etwas ruhigere Zeit des Jahres, bot der Lichtbildervortag von Horst Kuhnert aus Bammental.             

Im Gasthaus Adler in Balzfeld hatte der Heimatverein Unterhof e.V. am 30. September zu dieser  Veranstaltung eingeladen.                

                      Aufnahmen vom Heidelberger Schloss und vielen nennenswerten Fassaden der Stadt gaben ein                                eindrucksvolles Zeitbild durch den Wandel der Geschichte in und um Heidelberg. 

Es war eine Reise entlang des Neckars mit eindrucksvollen Bildern von Schlössern und ehrwürdigen Burgen hoch über den Ufern, detailliert  und  mit großer  Leidenschaft kommentiert von Herr Kuhnert, Bilder voller Stimmung zwischen Sonnenaufgang – und Untergang, die alte Brücke im Schnee und dazu ihre Geschichte. Die drei Burgen bei Hirschhorn bis hinunter nach Bad Wimpfen der alten Stauferstadt ging die Bilderreise durch das Neckartal. Bunt gemixt und großzügig interpretiert war die Variation aus Aufnahmen von Menschen, Landschaften, denkwürdigen Gebäuden und dem Fluss. Warum also in die Ferne reisen  wenn so viel Schönheit vor unserer Haustür zu finden ist, wird wohl so manche Teilnehmerin und mancher  Teilnehmer nach  diesem Vortrag für sich gedacht haben.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

 

So war es ………..

Der Sommer ist kurz und laue Sommerabende, an denen man gemütlich beisammen sitzen kann und erst spät zur wärmenden Strickjacke greifen muss, die kann man zählen. Die Unterhöfer hatten ihr diesjähriges Dorffest, mittlerweile das 28., genau auf so einen Tag gelegt, den 9. Juli.

 

Nicht mehr Stress und Hektik wie üblich bei den Vorbereitungen und während des Festes - man ist erfahren und erprobt im Feiern. Kleine und mittelgroße Pannen werden gemeinsam schnell behoben und wer merkt es schon, dass die Pommes eigentlich in einer ganz anderen Friteuse in Arbeit sein sollten. Geschmeckt haben sie allemal. Tische hübsch geschmückt, Kuchen perfekt aufgereiht samt den dazugehörigen, zauberhaften Damen am Kuchenbuffet. Da ward so mancher Musiker schwach und es zog ihn zu den süßen Frauen. 

Es war schon sehr auffällig, dass die Kuchentheke in diesem Jahr eine ganz besondere Anziehungskraft auf die männliche Spezies ausübte. Auch bei der Getränkeausgabe alles perfekt, derjenige, der rechts stand, bediente die Menschen, die von links kamen und derjenige, der links stand, die die von rechts kamen und dies alles mit sehr konzentriertem, aufmerksamem Blick. Den Grund für diese Variante konnte ich bisher leider noch nicht erfahren! 

Einen  immer wieder erfrischenden und  freundlichen Eindruck  machten all die Helfer/innen in ihren zartgrünen Vereinshirts. Flink bei der Essensausgabe, beim Geschirrabwasch , beim Gläserspülen und an der Kasse. 

Für alles war gesorgt an diesem Tag. Gut und sicher vorbereitet wie der Platz, an dem am Abend das Fußballspiel der deutschen Damen gegen die japanische Mannschaft übertragen wurde. 

Die Jugend, die am Vorabend hier ihren Jugendabend mit Junggebliebenen gefeiert hatte, hatte ihre Discothek kurzfristig in eine Fußballbar umgewandelt. Übrigens die Band „Always on the run“ soll  Spitze gewesen sein, da wäre mehr Teilnahme schon angebracht gewesen. Die drei Mädels beim Bedienen, Ronja, Sarah und Nathalie waren flott und ausdauernd wie im letzten Jahr. Die beiden Pferdemädels Nora und Nele natürlich auch, flott und ausdauernd zogen sie die Kutsche mit den Kindern durch den kühlen Sommerwald. Fischbrötchen lecker, Bier vom Fass, Schaschlik von Eggi und Besucher von überall aus dem Ländle.                                                                                                                                                        

Beeindruckt  hat mich doch ganz besonders die Anzahl der Menschen, die zum gemeinsamen Gottesdienst zu Beginn unseres Festes die Bänke im Zelt füllte, gemeinsam aus Psalm 103 im Wechsel las und zusammen den Kanon sang „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen“. So war es wohl! Herr Grammetbauer und Herr Flender, unsere beiden Seelsorger, hatten aufmerksame Zuhörer bei ihrem gemeinsamen Gottesdienst zu Beginn des Festes.

Der Abend, die Nacht war warm und die erprobten Nachtschwärmer (keine Schmetterlinge) genossen diese Stunden. Leider wurde das Fest überschattet von der herben Niederlage unserer Fußballfrauen. Na ja, ganz so schlimm war es auch wieder nicht, man nahm es gemeinsam recht gelassen. Verraten sei hier kurz: von 170 Tippabgaben der Gäste haben doch tatsächlich zwei Personen die Sache auf den rechten Punkt gebracht mit 1:0 für Japan. Doch dazu  bald mehr …… und auf  Wiedersehen im nächsten Jahr beim 29. Dorffest. 

G. Krewing-Rambausek

 

 

Tagesausflug nach Straßburg

Pünktlich um 7.30 Uhr verließ unser Bus am 5. Juni  den Unterhof in Richtung „Europäische Hauptstadt“, am Steuer saß wie immer unser bewährter Fahrer Eckhard. Unterwegs auf halbem Weg erwartete uns der Rastplatz der Autobahnkapelle Baden-Baden zu einem ausgedehnten Frühstück. Aus dem Bauch des Busses zauberten die fleißigen Helfer leckere Speisen und Getränke auf die Tische.

Gestärkt ging es dann weiter zu unserem Ziel Straßburg, wo auf einem Parkplatz  ein Stadtführer zustieg. Auf einer Fahrt durch die Stadt zeigte er uns die wichtigsten Gebäude, Plätze und Denkmäler wie z.B. das Europäische Parlament, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, den Europarat, die Synagoge, die Universität, viele weitere Denkmäler aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches und den „Place de la Republique“, auf dem ein Kriegerdenkmal steht, das die Mutter Elsaß zeigt, wie sie zwei Söhne in ihren Armen hält. Der eine ließ auf deutscher, der andere auf französischer Seite sein Leben.

Interessant war auch die „Straße der Störche“, auf jeder Platane war ein Nest mit mehreren Störchen zu sehen.

Nach diesem ersten Überblick ging es mit einer ganz modernen Straßenbahn ins Stadtzentrum, das jeder nun für sich erkunden konnte. 

Das ganze Zentrum der Stadt, auch als "Grande Ile" bezeichnet, wurde von der UNESCO aufgrund der vielfältigen Architektur 1988 zum Weltkulturerbe erklärt. Das Fachwerkhaus „Maison Kammerzell“ z.B. ist ein altes Kaufmannshaus, das im 15. und 16. Jahrhundert erbaut wurde.

Auf dem Münsterplatz traf man sich dann am frühen Nachmittag wieder zu einer Führung durch die Kathedrale. 

Um viele Informationen und Geschichten reicher verließen wir das monumentale  gotische Gebäude um uns zur Schiffsanlegestelle zu begeben. 

Ein überdachtes, klimatisiertes Boot trug uns auf der Ill, einem Nebenfluss des Rheins, eine Stunde lang rund um die Altstadt, vorbei an belebten Straßencafès, interessanten Fachwerkhäusern mit den typischen Dachgauben, dem Gerberviertel und den „gedeckten Brücken“. Über Kopfhörer wurden wir in allen Sprachen mit entsprechenden Informationen versorgt. 

Zurück im Bus konnten wir auf der Heimfahrt die vielfältigen Eindrücke des Tages auf uns wirken lassen. 

Mit einem gemeinsamen Abendessen in Roeschwoog klang der Tag aus und .......

Eckhard lieferte uns schließlich sicher und planmäßig wieder im Unterhof ab.

 

 

 

 

Der Dank des Tages geht an Elke, die die Fahrt so toll vorbereitet hat, und das Lob des Tages an Damian, den geduldigen jüngsten Teilnehmer.

 

Neunzehnter Unterhöfer Eierlauf am Ostermontag

Oh Leute, von dieser Veranstaltung muss ich euch unbedingt berichten. Es war ein heißer Tag und die Sonne brannte auf meinen Hasenpelz. Ich meine bis man überall herumkommt und seinen Aufgaben gerecht wird, das ist für einen Osterhasen gar nicht so einfach. Hier und dort soll man präsent sein und keine der österlichen Veranstaltungen im Ländle vernachlässigen. Bis Ostermontag bin ich schon ziemlich fertig und gebe ganz gern diese überaus beliebte Veranstaltung an meinen Freund den Fuchs ab. Aber dieses Jahr hat er mich ganz schön hängen lassen und das nur, weil er einen dicken Osterbraten gerochen hatte. Auf wen ist schon Verlass, könnte man sich unter diesen Umständen fragen, denn auch dieser Schreiberling, ich meine diese Frau, die immer die Geschichten aus dem Unterhof schreibt, war am Ostermontag nicht zu sehen. Wer weiß wo die sich rumgetrieben hat, anstatt im Dorf zu sein und die Geschehnisse zu dokumentieren.  Was blieb mir anderes übrig, als selbst mal meine Lauscher nach Unterhof zu stellen und dort hinzuhoppeln. Kinder, Kinder ich will euch sagen „Ich hab’s wie so oft nicht eine Minute bereut.“ Dass ich aber jetzt auch noch selber über die Ereignisse schreiben muss, ist schon ein starkes Stück, das bin ich in meiner Hasenposition eigentlich nicht gewohnt. Nun aber zur Sache, sprich zur Veranstaltung.  Eine Bombenstimmung, sag ich euch, auf die Zuschauer ist einfach Verlass 

und erst auf die Läufer, wie immer alle in Bestform. 

Natürlich waren auch ein paar Schlitzohren dabei, nahmen gleich zwei  Eier auf einmal oder ließen sich von ihren Sponsoren (Eltern) anschieben.

Die Trikots, das Styling -  hervorragend, Berlin war ganz in weiß vertreten und Unterhof, glaube da habe ich ein oder zwei Läuferinnen ganz in Orange gesehen. 

Balzfeld und Horrenberg hübsch dezent, sehr konzentriert und alle sehr diszipliniert. Könnte sich so mancher Bundesligaverein ein Beispiel nehmen. Keine Fouls, keine Schubser oder  Gemeinheiten. Es war natürlich wieder nicht genau auszumachen, welche der beiden hervorragenden Mannschaften in dieser internationalen Aufstellung um eine oder eine halbe Eilänge den Sieg davongetragen hatte. Die Schiedsrichter waren schon ganz damit beschäftigt die Damen und Herren beim korrekten Eieraufschlagen zu beaufsichtigen. Auch das will gekonnt sein, davon hängt ja der feine Geschmack des Rühreis ab, sicher auch davon wie Karen und Andreas die Masse in der Pfanne bewegen. Die haben bestimmt dabei auch so geschwitzt wie die Läufer und auch ich in meinem noch ganz frischen Frühjahrshasenpelz. Er war doch fast ein wenig zu warm, hat mich ganz schön gezwickt und gejuckt bei diesem Strahlesonnenwetter. Hätte mir auch denken können, dass auf Petrus immer Verlass ist wenn in Unterhof die Osterparty steigt. Auf dem Siegerfoto könnt ihr mal sehen wo die Teilnehmer alle herkamen, die Namen der Läuferinnen und Läufer sind mir ganz schön über die Ohren gewachsen. 

Na so manche Berühmtheit hat ganz lieb meine Hasenpfote gedrückt und tief in den Osterhasenkorb  geblickt. 

Was mir auch immer wieder bei dieser Veranstaltung auffällt, ist das harmonische, sehr engagierte Organisationsteam, voller Einsatz sag ich euch, wirklich Spitze, immer jeder auf seinem Platz und manch einer gar auf zwein. Kann nur immer wieder raten an Ostermontag gibt es nur eine Veranstaltung, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Da muss man live dran teilgenommen haben, das absolute Muss. Ich muss mich jetzt mal dringend auf meine Hasenohren legen und ausruhen. Bis zum nächsten Jahr im Unterhof zum Eierlauf!

 Euer Langohr in Vertretung von G. Krewing-Rambausek

 

 

Jahreshauptversammlung am Freitag den 11. März 2011

Wie schnell ein Jahr vergeht, wird deutlich, wenn sich die Mitglieder des Heimatvereins Unterhof zu ihrer Jahreshauptversammlung treffen. Kaum sind die Aktivitäten wie Eierlauf, Wanderung, Ausflug und Weihnachtsmarkt vorüber, wird im Vorstand schon wieder geplant und organisiert.  45 Mitglieder trafen sich im Gasthaus „Wiesengrund“ im Oberhof um noch einmal auf das vergangene Vereinsjahr zurück zu blicken und sich über neue Aktivitäten im laufenden Vereinsjahr 2011 zu informieren.

Wolfgang Laier, der erste Vorsitzende begrüßte die Gäste und präsentierte mal wieder ein paar kleine Überraschungen aus seinem Vereinsschatzkästchen. Es werden wie in jedem Jahr die schon traditionellen Veranstaltungen wie zum Beispiel der Eierlauf am Ostermontag oder der Laternenumzug stattfinden, um nur einige zu nennen. Nicht umsonst heißt es „Heimatverein“ sprich „Heimatpflege“, dazu gehören Themen wie das des Diavortrages „Heidelberg und das untere Neckartal“. Im September lädt der Verein seine  Mitglieder zu diesem sicher sehr interessanten Vortrag ein. Im Juni führt der diesjährige Ausflug die Teilnehmer nach Straßburg. Sicher erwarten die Reisenden einige attraktive Überraschungen.                            

Wie bei  jeder Jahreshauptversammlung  wurde auch bei dieser das Protokoll der letzten verlesen. Wolfgang Laier präsentierte  seinen  Jahresbericht, Knut Schmitt erläuterte den Kassenstand und die Kassenprüfer teilten mit, dass die Kasse einwandfrei geführt wurde. Die Vorstandschaft wurde entlastet und der Verein kann  so erneut mit guter Basis weiterarbeiten. Jeder Verein ist glücklich wenn seine Mitgliederzahl stabil bleibt, besonders schön ist es aber wenn die Zahl zunimmt wie im Heimatverein Unterhof. Im letzten Jahr sind 4 neue Mitglieder hinzugekommen. Es war auch ein Jugendlicher dabei, der nach seiner Volljährigkeit dem Verein als selbstständiges Mitglied beigetreten ist. Herzlich willkommen Andre-Rene Stern. Mit diesem Zuwachs kann der Heimatverein auf eine stattliche Zahl von 249 Mitgliedern  stolz sein. 

Nach dem offiziellen Teil so einer Veranstaltung gehört es einfach dazu den restlichen Teil des Abends im persönlichen Gespräch zu verbringen und die neuesten Ereignisse des Dorfes nach einem schönen, schneereichen „Winterschlaf“  zu erörtern und zu bereden. Wie der Frühling mit Veilchen, Krokus und den ersten Hummeln samt zurückgekehrten Störchen und Bachstelzen durchstartet, sitzt auch der Osterhase schon in seiner Startmulde um am Ostermontag rechtzeitig im Unterhof zum  Eierlauf  zu erscheinen. Wir freuen uns auf die kleinen und großen Gäste und auf den Osterhasen!!

G. Krewing-Rambausek   

 

 Herzliche Glückwünsche

Zum Geburtstag unseres ältesten Mitgliedes im Heimatverein Frau Gertraud Fuchs ein kleines Porträt über vier Generationen.

Am 7. März 2011 feiert Frau Gertraud Fuchs „Tante Traudel“ ihren 91. Geburtstag. Der Heimatverein wünscht alles Gute!

91 Jahre Geschichte, Familie, Leben in einem kleinen überschaubaren Dorf. Nicht nur die hohe Anzahl der Jahre, die Traudel  Fuchs im Unterhof lebt, ist etwas Besonderes, nein, sie ist auch die Urgroßmutter des jüngsten Mitgliedes im Heimatverein.

Ihre Urenkelin Nele-Marie Fuchs wurde am 20.Oktober 2010 geboren und lebt wie ihre Urgroßmutter auch im Unterhof.

Fangen wir mal ganz von vorne an:

Gertraud Fuchs, geborene Grimm wurde am 7. März 1920 im Unterhof geboren. Sie hat dieses Dorf niemals verlassen. Sie heiratete Friedrich Fuchs aus Horrenberg gleichsam ein Ortsteil von Dielheim wie der Unterhof auch. Friedrich Fuchs wäre in diesem Jahr 102 Jahre alt geworden. Traudel und Friedrich Fuchs haben gemeinsam vier Söhne. 

Einer davon ist Wilhelm Fuchs, am 22. November 1949 als dritter Sohn auch im Unterhof geboren. Er hat mit seiner Frau Ursula Fuchs, geborene Laier, die er sich aus Dielheim in den Unterhof holte, die zweite Generation Fuchs begonnen. Ursel und Helmel, wie die beiden im Dorf genannt werden, haben gemeinsam drei Kinder.

Schon kommen wir zu dritten Generation. Manuel Fuchs, am 28. Juni 1976 als zweites Kind  von Ursel und Helmel geboren, nahm wie könnte es anders sein, zur Frau eine Dielheimerin, Yvonne Fuchs, geborene Kienle. Auch diese junge Familie wohnt und lebt im Unterhof.

Die junge Dame Nele-Marie Fuchs, die wie schon erwähnt im Oktober letzten Jahres zur Welt kam, repräsentiert die vierte Generation der Familie Fuchs.

Übrigens, beiden Damen kann man hin und wieder beim Spaziergang im Dorf begegnen, Traudel, begleitet von ihrer Betreuerin und Nele-Marie in Begleitung ihrer Mama. Wenn man genau hinschaut, sieht man die tiefe Gemeinsamkeit von Urgroßmutter und Urenkelin. Sie haben beide dieses zauberhafte, verschmitzte Lächeln.

M. Herr/G. Krewing-Rambausek

 

 

 

 

  Ein besonderes Sommerereignis!!!

Noch lag das halbe Dorf im sommerlichen Morgenschlaf als durch ein laut tosendes, dumpfes, blasendes Geräusch es manchen Bewohner noch im Schlafanzug oder Nachthemd auf die Terrasse oder den Balkon trieb. Allgemein zunehmendes Hundegebell begleitete das immer näher kommende und lauter werdende undefinierbare Geräusch. Da war es bzw. flog es! Über den Wipfeln des Waldes schwebte, nein senkte sich ein großer Heißluftballon wie eine Walze auf den Unterhof zu. 

 

 

Wir sind es ja gewohnt, dass hier immer wieder solche Himmelsstürmer vorbeikommen. Die Thermik ist ja auch hervorragend in unserem Ländle. Was diese Ballonfahrer aber hier veranstalteten war schon etwas außergewöhnlich und auch ziemlich fragwürdig! Immer tiefer sank der Ballon und glitt mit kaum sichtbarem Sicherheitsabstand über die Dächer entlang der Vogelsangstraße. Waren sie auf der Suche nach dem best bestückten Frühstückstisch an diesem Morgen um sich einzuladen oder wollten sie als extra Frühstücksei in einem der Vorgärten landen? So manchem Bewohner der Straße wurde es mulmig, weil sich die Frage immer mehr aufdrängte, an  welchem Dachfirst oder in welcher Tanne das Monster hängen bleiben würde. Zapfen fielen aus den Tannen, als der Korb des Ballons die Gipfel der Bäume streifte.

 

Es war als bliebe ihm die Luft bzw. das Gas weg. Man hätte den drei Menschen im Korb locker vom Balkon aus eine Tasse Kaffee reichen  oder mit einer dicken Nadel den Ballon anstechen und zur  Landung  zwingen können . Langsam fast lautlos schwebte er über die letzten Dächer, über den Hohlweg und plumps landete er auf dem Feld. 

 

 

 

 

Oliver Frank, mein kleiner Nachbar war ganz begeistert von dieser Landung.

 

 

Andere wiederum waren froh, dass der Spuk vorüber war und wieder Ruhe im Dorf einkehrte. 

Aber super hat das schon ausgesehen, wie die Bilder zeigen . 

 

 

  Ungarnfahrt

Fahrt zu den Lengyeltoti – Tagen

Zu einem Besuch in unserer ungarischen Partnerstadt startete am letzten Juniwochenende eine große Reisegruppe der verschiedenen Dielheimer Vereine, darunter auch 11 Mitglieder des Heimatvereins Unterhof.

Am Abend des 30.06.10 wurden wir von unserem Reisebus an der Haltestelle Unterhof abgeholt.

Nach einer – für die Einen mehr, für die Anderen weniger geruhsamen Nacht kamen wir am nächsten Vormittag  in Lengyeltoti an. Mit einem herzlichen Willkommen wurden wir für die lange Anfahrtszeit entschädigt und konnten uns am gleichen Abend noch bei einer Weinprobe von den Vorzügen der ungarischen Küche und Weine überzeugen. 

Es wurde schon an diesem Abend sehr viel gelacht und es kostete einige Überzeugungskraft alle Reiseteilnehmer am späten Abend wieder in den Bus und ins Hotel zurück zu bringen.

Am nächsten Tag teilte sich die Reisegruppe. Die einen  fuhren nach Budapest wo ihnen die reizende Reiseleiterin „Violetta“ die ungarische Landeshauptstadt näher brachte. 

Man war beeindruckt von Budapest mit seiner herrlichen Lage an der Donau und den prachtvollen Bauwerken.

Der andere Teil der Gruppe fuhr mit der Fähre über den Plattensee und machte dort in den Weinbergen eine Wanderung,  verbunden mit gutem Essen und ungarischem Wein.

Am Abend folgte die offizielle Festeröffnung, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des 15-jährigen Bestehens der Städtepartnerstadt stand.

Am Samstagmorgen stand eine ausgiebige Fahrt auf dem Plattensee auf dem Programm, die bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr willkommen war.

Nachmittags ging es zum Festplatz. Dort hat Bürgermeister Lajos Papszt extra für die deutschen Gäste die Bücherei von Lengyeltoti geöffnet, wo ein Fernseher stand. Alle Interessierten konnten dort das WM-Spiel  Deutschland gegen Argentinien verfolgen. 

Der Sieg danach wurde bei verschiedenen ungarischen und deutschen Spezialitäten ausgiebig gefeiert. Es wurde den ganzen Abend getanzt, gesungen, erzählt und vor allem viel gelacht.

Am Sonntag früh hieß es Abschied nehmen. Wir besuchten zusammen mit unseren ungarischen Freunden den Gottesdienst und danach ging es mit dem Bus wieder Richtung Heimat.

Am späten Abend wieder in Unterhof angekommen, war man sich einig  - es waren herrliche Tage – schade das Lengyeltoti so weit weg ist, wir würden alle gerne öfter kommen.

Danke für die Gastfreundschaft unserer Partnergemeinde Lengyeltoti.

  Elke Bolesta      

 

 

Wanderung im Kraichgau am 6. Juni

Heimat erleben durch Hohlwege, zwischen Hecken und frühsommerlichen Wiesen, eine Landschaft vom Löß geprägt.    Für Insider "Unterhöfer Triathlon": Fahrrad fahren, wandern, vespern. 

Jedes zweite Jahr veranstaltet der Heimatverein Unterhof e. V. eine Wanderung , deren Ziel es  ist, die nähere Umgebung unserer Heimat besser kennen zu lernen und ihre Schönheit zu genießen. Start- und Treffpunkt war die "Tairnbacher Hütte“, gelegen am Wald zwischen Tairnbach und den Dielheimer Höfen. So eine Wanderung will gut organisiert sein um einer möglichst großen Zahl von Teilnehmern die Möglichkeit zu geben daran teil zu nehmen. So startete einerseits die Radgruppe vom Unterhof aus und erfüllte schon mal die ersten Anforderungen des Triathlons. Eine weitere Gruppe fand sich pünktlich um 11.00 Uhr an der Hütte ein. Da die Fahrradgruppe etwas mit der vorgegebenen Zeit  zurücklag, konnten die Autofahrer schon eine kleine Stärkung zu sich nehmen. 

Wolfgang Laier, der erste Vorsitzende  des Vereins, hatte den Sektempfang  schon vorbereitet. Nachdem auch die verspäteten Fahrradfahrer ihre Flüssigkeitsreserven aufgefüllt hatten, die Ballettschuhe in feste Wanderschuhe ausgewechselt waren und genügend Blasenpflaster eingepackt war, konnte es losgehen. Sonne strahlend heiß, ein leuchtendes Blau überspannte den Himmel und zauberte eine lebendige Frühsommerlandschaft. Entlang dem Tairnbach ging es über die kleine Verbindungsstraße  zum Melschbach und hinein in die erste sonnenbeschienene Hohl. 

Hoher Riesenschachtelhalm war am Melschbach zu bewundern und dass hier Hunderte von Feuersalamander jährlich ihren Nachwuchs ablaichen, war auch nicht uninteressant. Feucht war es am Grunde der Hohl und die letzten Regenfälle hatten den typischen Abbruch der Lößwände hervorgerufen. Schon konnte man sich vorstellen wie schwierig es für die Landwirte früher war nach einem Regenguss  mit ihren Fuhrwerken durch eine solche Hohl  zu kommen. Flechten und Farne, eine vielfältige Lebensgemeinschaft bot sich den Betrachtern. 

Aus den vielen kleinen und größeren Öffnungen im Löß konnte man die unterschiedlichsten Insekten bzw. Wildbienen und Wespen ein- und ausfliegen sehen. Wärmeliebende Turmschnecken hingen im Gras in der Sonne. Fragen, Antworten, Diskussionen, Erklärungen - jeder war beteiligt, jeder trug einen Teil dazu bei die wunderbaren Besonderheiten dieser Landschaft zu verstehen. Langsam bewegte sich der Trupp hinauf auf die Höhe. Belohnt wurde man hier mit einem weiten Blick über eine noch fast ursprüngliche Kraichgaulandschaft. Deutlich zu sehen waren die Stufenraine mit ihren Feldgehölzen, die verhindern sollten, dass der wertvolle Boden vom Wind verweht oder bei Starkregen weggeschwemmt wurde. Eine immer seltener zu findende  Trockenrasenvegetation bot sich den interessierten Wanderern. 

Zottiger Klappertopf,  Klatschmohn, Wiesenbocksbart, Kornblume, Ackerrittersporn und Hirtentäschel, es gab viel zu bewundern. Dazwischen gab es eine kurze geschichtliche Reise in die Entstehungsgeschichte dieser Landschaft. Das Geheimnis des Stiefmütterchens wurde gelüftet.

Beim Rückgang durch eine beschattete Hohl, die mit Waldreben und den typischen Bäumen, wie Walnuss  und Scheinakazien bewachsen war,  fand sich im Aushub eines frischen Fuchsbaus auch ein Lößkindl, hübsch anzusehen, fast wie eine kleine Madonna.

Ein wenig beschwerlich war der Rückweg, die Sonne meinte es wirklich allzu gut nach all den langen Regentagen und die Schwüle des Tages hing bleiern über der Landschaft. Keine Strapaze ohne Belohnung.  An der Hütte erwartete die Wanderer  ein herrliches Vesper und viel, viel Flüssigkeit. Schon war die Strapaze vergessen und das Erlebte  bei Wienerle und Sekt, bei Apfelsaft und Handlyoner, noch  einmal besprochen. Mit dem Gruß von Wolfgang Laier machte sich die Fahrradtruppe zurück auf den Heimweg nach Unterhof und langsam löste sich die Gemeinschaft auf. Die Frage nach dem Lehmlößhund, bzw. Lößlehmhund oder wie auch immer er heißen mag, konnte auch bei dieser Wanderung nicht geklärt werden. Wo und wie er dort in den Höhlen der Hohlen lebt, bleibt wahrscheinlich für immer eine Geheimnis. Begleitet wurde diese naturkundliche Wanderung von der Verfasserin dieses Berichtes.    

G. Krewing-Rambausek

 

 

Geburtstag  Geburtstag  Geburtstag

Gehen wir einmal davon aus:

Es stimmt und darum sei es hier erwähnt und angezeigt:

Nicht unbedingt  ist das was geschrieben steht und sich nicht belegen lässt die Unwahrheit und falsch. Es lässt sich einfach nur nicht belegen.

So steht geschrieben in der Ortschronik der Gemeinde Dielheim Folgendes:

Am 26. Februar 860 schenkte ein Hofbesitzer namens Franco unter der Herrschaft König Ludwigs des Deutschen seinen Hof in Hiltdibrandeshusun (Hildebrandshausen/Unterhof) auf Dielheimer Gemarkung gelegen und seinen halben Hof in Dielheim selbst dem Kloster Lorsch.

Ob das im Jahr 860 zusammen mit Dielheim genannte Hiltdibrandeshusun (Hildebrandshausen) der Karolingerzeit, das auf Dielheimer Gemarkung lag, ein Vorläufer des heutigen Unterhofes war, lässt sich nicht belegen.

Da es in den Büchern steht, nehmen wir doch mal stark an dass es stimmt.

Ein eifriger Leser und Kenner unserer Ortschronik ist Walter Sommer, der hier im Unterhof geboren und aufgewachsen ist und in diesem Jahr seinen 80sten Geburtstag feiert.

Er war es, der mich auf das Datum und die Jahreszahl aufmerksam gemacht hat. Auch ein noch so kleines Dorf  wie das unsere, das zurzeit gerade mal 312 Einwohner zählt, sollte seinen 1150sten Geburtstag nicht einfach unter den Tisch kehren. Nein, so ein Geburtstag muss gefeiert werden. Wann, wo und wie lautet nun die Frage.

Wann? (ist leicht zu beantworten)  Natürlich bei unserem Dorffest, am Samstag, den 17. Juli.                   

Wo? Natürlich bei uns im Unterhof. 

Wie? Das werden Sie sehen, wenn Sie zu uns kommen zum Dorffest und mit uns feiern.    

Der Rest bleibt Überraschung.  Mit einem Glas Sekt  kann man am 26. Februar 2010 schon mal  auf unser „Geburtstagskind“ anstoßen.

Alles Gute! 1150 Jahre Unterhof.

G. Krewing-Rambausek